OC ungleich Mary Sue

Letztens hab ich in einem alten Shitstorm den Satz gelesen: Ist ja klar, dass niemand sich mehr traut, seine OCs zu veröffentlichen, wenn die sofort als Mary Sues abgestempelt werden. Abgesehen davon, dass das Unsinn ist, weil nach wie vor jeder und sein Hund einen OC in irgendein Fandom pappen und das auf allen möglichen Plattformen veröffentlichen (wogegen im Prinzip nichts einzuwenden ist, ich mach das ja auch), gibt es etliche Texte darüber, wann ein OC zur Sue wird und wie man das vermeiden kann. Sie passieren einem nämlich zu leicht.

Ich möchte gern versuchen, es einmal kurz zu fassen.

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Hier oft gebrauchte Phrase über Bücher und ihre Einbandgestaltung einfügen

Oh, wow, der Titel ist ein Spoiler auf einen anderen geplanten Beitrag.

Passiert es nur mir, dass ich immer wieder plötzlich in einem Buchladen vor dem Regal stehe? Abseits der Reihen, die ich sammle, kommt es nur selten vor, dass ich mit einem bestimmten Buch im Kopf losgehe. Selbst wenn, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich es dann nicht finde und doch wieder dastehe. Je nachdem, auf welches Genre ich dann gerade Lust habe, halte ich Ausschau nach entsprechenden ansprechenden Titeln und Covern.

Hm.

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Einer dieser Posts

Ein waschechter Geistesblitz kam mir in den Sinn, Mensch Sephi, darüber könntest du doch einen Blogpost schreiben! Dummerweise war der nächste Gedanke der an eine andere Idee, die später verworfen wurde, und da war die gute natürlich weg. Weg wie: unmöglich, den Gedankengang nachzuverfolgen, der mich zu ihr geführt hat. Es ist eine, die ich auch schon einmal hatte und die bestimmt zurückkommen wird — wann immer ich mal wieder weder Zeit noch Gelegenheit hab. Bis dahin muss ich wohl damit klarkommen, dass sie von außen an mein Hirn kratzt, ohne hineinzudringen. (Und mit dem Kopfkino dazu …)

Darum seh ich mich wieder einmal an dem Punkt, mir zu sagen: Kind, eins nach dem anderen. Das klappt mit den Aufgaben an der Arbeit, warum also nicht mit denen im Kopf? Hat das Internet das mit mir gemacht? Ist zu vermuten, aber ich möchte das nicht. Ich möchte üben, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, aber unterschiedliche. Beim Video zuhören und schreiben, zum Beispiel, das funktioniert genau so lang, wie ich mich wirklich stark konzentriere. Mit Übung wird das vielleicht leichter gehen, andere können das ja auch. Dabei fällt es mir leichter, mich beim Zuhören aufs Schreiben zu konzentrieren, als umgekehrt.

Aber ansonsten will ich mich nicht mehr unterbrechen. Ich will eine Sache beenden, bevor ich die nächste ähnliche oder gleichartige anfange. Während ich diesen Post verfasse, hab ich nicht einmal auf Twitter geschaut. Ein Anfang, möchte ich meinen.

Unmittelbar

Dies hier ist ein Blog, auf dem ich meine Plotbunnies ablagere. Die meisten der bisherigen waren alt, die sind erschöpft. Daran hab ich gemerkt, dass einige der Ideen, die mir an einem Tag wie der beste Shit ever erschienen, jetzt, vielleicht zwei Jahre später, total lame sind. Das brachte mich zum Nachdenken.

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Wissenden Blickes

Ich bin in vielen Bereichen kreativ tätig, vom Schreiben bis zum RPG-Maker. Dabei mache ich mir natürlich auch über das Handwerkliche dabei Gedanken, nicht nur das Inhaltliche. Und zwar ständig. Es lässt sich nicht abstellen.

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